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                             Angsthund  

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Wenn mein Hund Angst hat, muss ich sie ihm nehmen!

 

Unsichere und ängstliche Hunde büßen einen großen Teil ihrer Lebensquallität ein. Als verantwortungsvoller Hundehalter sollten Sie unbedingt etwas dagegen unternehmen.

Es gibt immer einen Weg etwas zu verändern bzw. die Lebensquallität des betreffenden Hundes deutlich zu verbessern.

Ihr Hund kann nichts an der Situation ändern - er ist darauf angewiesen, dass Sie etwas tun!

 

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Sahra .................. ein glückliches Ende

 

Sahra ist ein Angsthund, der vor kurzem aus Rumänien kam und von einer sehr netten und ambitionierten Familie übernommen wurde.
Diese Familie gab und gibt sich weiterhin sehr viel Mühe, hat unendliche Geduld und ebenso viel Verständnis für die kleine verängstigte Hündin, die sich in der ersten Woche nicht traute von ihrem Kissen aufzustehen und herumzulaufen. Sie musste in den Garten getragen werden um sich zu verrichten.

 

Die Hündin ist 4 Jahre alt und machte stetig winzige Fortschritte.
Anfangs lief sie wie ferngesteuert an der Leine herum, laufen, laufen laufen.......
Sie nahm um sich herum nichts wirklich wahr, nahm keinen Kontakt zu Menschen und auch nicht zu anderen Hunden auf. Sie suchte nur immer eine Fluchtecke.

 

Dann entlief Sahra durch unglückliche Umstände aus dem Zuhause in Fümmelse. Sie war 4 Tage und Nächte sehr weitläufig unterwegs. Sahra wurde immer wieder gesichtet, da sie aber sehr scheu ist, kam niemand nah genug an sie heran um sie einzufangen. Die Besitzer taten alles menschenmögliche um Sarah wieder zu bekommen.
Am 4. Tag lief Sie selbstständig in Richtung ihres Zuhauses und konnte von ihren Besitzern ca. 500 m entfernt davon aufgegriffen und nach Hause begleitet werden.


Die Odyssee hatte ein Ende. Alle Beteiligten atmeten auf.

 

Und obwohl diese Tage für alle ihre Menschen und die Hündin sicher eine große Belastung waren und unglaublich viel Kraft und Nerven gekostet haben, hat sich im nachhinein heraus gestellt, das dieses Erlebnis für Sahra einen positiven Effekt hat. Die Hündin ist sehr viel offener als vorher, sucht von sich aus Kontakt zu Menschen und Hunden. Es gab sogar erste Spielaufforderungen und die Hündin machte einen gelösteren Eindruck. Es hat den Anschein als ob Sahra durch das ganze Geschehen aufgewacht ist und ihre Umwelt und alles damit verbundene wieder bewusst wahr nimmt.
So nahm diese unglaublich nervenaufreibende Geschichte ein wirklich gutes Ende.

 

Sahra macht weiterhin gute Fortschritte, so war vor einigen Wochen noch nicht daran zu denken, das sie mit anderen Hunden spielt, jetzt macht sie von sich aus Spielaufforderungen. Sie fängt an Leckerchen zu nehmen, sie geht jetzt aktiv auf Menschen zu, schnuppert sie ab und läßt sich auch anfassen. Alles Dinge die vor einiger Zeit noch nicht möglich waren. Einfach großartig, wie die kleine Hündin sich entwickelt.

 

                                                                 Sahra ist wirklich ein tolles Mädchen!

 

Und die Entwicklung geht stetig weiter. Auf unserer Wiese zeigt sich Sahra inzwischen sehr selbstbewusst im Umgang mit den anderen Hunden. Und worüber man bei anderen Hunden nicht erfreut reagiert - Sahra ist das erste mal zur Begrüßung an mir hoch gesprungen! Für Sahra ein riesengroßer Schritt.